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Spanisch für Guatemala

Kauderwelsch: Spanisch für Guatemala - Wort für Wort

Riesige religiöse Bauten, in der Mitte eine breite Treppe, die wie zu der Spitze einer gewaltigen Pyramide hinaufführt – die Ruinen der Maya sind wohl das Aushängeschild von Guatemala. Ein Großteil der guatemaltekischen Städte zählt zum Weltkulturerbe und so ist das kleine Land in Zentralamerika zu einem beliebten Touristenziel geworden. Um dort als Ausländer auch mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, ist es erforderlich, etwas Spanisch zu können. Einen Einstieg bietet der Sprachführer „Spanisch für Guatemala“ aus der Kauderwelsch-Reihe des „Reise Know-How“ Verlags.

Beim Bereisen des Landes nächtigt der typische Tourist in einer sogenannten "hospedaje". Ähnlich wie bei der deutschen Herberge handelt es sich um ein relativ einfaches Zimmer mit oder ohne Dusche. Dringend rät der Sprachführer allerdings von Übernachtungen in der freien Wildbahn ab. In den Flüssen soll sich das eine oder andere Krokodil tummeln.

Unterwegs ist man in Guatemala meist mit den "camioneta", mit den Bussen. Die Straßen sind schlecht und das Fahrverhalten der Busfahrer meist nicht viel besser, aber mit ein bisschen Gottvertrauen kann man eine Fahrt wagen. Wie man die Richtung des jeweiligen Busses erfährt, kommt ebenfalls im Sprachführer zur Sprache. Es wird meist zu Fahrtbeginn laut ausgerufen: „Guateee! Guateee! Guatemalaaa!“ Wohin die Reise geht, ist einem spätestens jetzt klar (wobei man sich fragen sollte, wo man sich gerade befindet, wenn die Reise NACH Guatemala gehen soll).

Der Sprachführer „Spanisch für Guatemala“ fängt quasi bei „Null“ an. Schritt für Schritt und „Wort für Wort“ werden die grundlegenden grammatischen Regeln, die wichtigsten Ausdrücke und Floskeln dargelegt. Während man zu Beginn des Buches noch damit beschäftigt ist, nach einem Schluck Wasser zu fragen, so gelangt man gegen Ende zum Kapitel „Schimpfen und Fluchen“.

Anders aber, als das Vorurteil gegenüber Lateinamerikanern besagt, schimpfen und fluchen die Einwohner Guatemalas nur sehr selten. Dass Kapitel über Flüche ist mit einer Seite dementsprechend kurz, ganz im Gegensatz zu anderen südamerikanischen Ländern der Kauderwelsch-Reihe. Das macht das Land aber nur noch sympathischer und dem Erlernen des guatemaltekischen Spanisch steht nichts mehr im Wege.


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