Guatemalas Wirtschaft ist weitgehend von der Agrarprodukten wie dem Anbau von Kaffee, Zuckerrohr, Bananen und Kardamom abhängig. Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft tätig. Zu den Hauptexportgütern des Landes zählen Textilien, Kaffee, Zucker, Baumwolle, Tabak, Kautschuk und ätherische Öle. Für den Export werden auf einigen Großplantagen Zuckerrohr, Bananen, Baumwolle und Kaffee angebaut. Guatemala zählt zu den größten Kaffeeexporteur in Mittelamerika. Zu den Haupthandelspartner Guatemalas zählen die USA, El Salvador, Honduras, Mexiko sowie Spanien, Deutschland und Italien.
Seit Ende der 90er Jahre ist auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftssektor geworden und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ein weiterer großer Devisenbringer sind die Überweisungen guatemaltekischer Gastarbeiter an die daheim gebliebenen Familienangehörigen.
Aufgrund von Naturkatastrophen wie der Hurrikan Mitch, der das Land 1998 verwüstet hat und der 36 Jahre lang anhaltende Bürgerkrieg verlangsamt sich die Wirtschaftsentwicklung in Guatemala. Trotz vieler Beihilfen seitens der Vereinigten Staaten und internationalen Institutionen ist es dem Land nicht gelungen sich bedeutend weiterzuentwickeln. Die im Jahre 1996 begonnene politische Stabilität hat die Aussichten auf einen Wirtschaftsentwicklung verbessert.