Das Klima in Guatemala kann durch die starken Höhenunterschiede sehr variieren. Während im Flachland feucht tropisches Klima herrscht, ist das Hochland meist wesentlich kühler.
Allgemein wird Guatemala meist in drei Klimazonen eingeteilt. Die 'tierra caliente' (warme Zone), die 'tierra templada' (gemäßigte Zone) und die 'tierra fria' (kalte Zone).
Die warme Zone bezeichnet das Flachlandgebiet unter 600 Meter Höhenlage.
Dazu zählen zum Beispiel alle Hafenstädte und die Region Petén im Norden des Landes. Hier herrschen das ganze Jahr über drückende Temperaturen mit durchschnittliche 25 bis 30°C.
Während dieses Klima hier auf die Dauer sogar regelrecht unangenehm und anstrengend werden kann, sind die Temperaturen in den anderen beiden Zonen weitaus angenehmer und gut erträglich.
Die gemäßigte Zone die sich auf dem Gebiet zwischen 600 und 1500 Meter Höhenlage erstreckt, zeichnet sich durch gleichmäßige und durchschnittliche Temperaturen aus. Tagsüber herrschen hier meist angenehme 25°C und nachts kühlt es auf circa 14°C ab.
Merkmal der dritten Klimazone, der kühlen Zone, ist es, dass die Temperaturen besonders nachts sehr stark abfallen. Teilweise das ganze Jahr über auf bis zu 10°C.
Regenzeit ist in Guatemala in allen drei Klimazonen zwischen Mai und Oktober, auffällig ist aber, dass der Regen dann meist am Nachmittag fällt.