Die ärztliche Versorgung in den privaten Einrichtungen von Guatemala-Stadt ist relativ gut. Bei staatlichen Einrichtungen sowie in ländlichen Regionen gibt es allerdings große Abweichungen.
Es ist sehr empfehlenswert vor der Abreise nach Guatemala eine Reisekrankenversicherung abzuschließen und sich gegen Hepatitis A und Hepatitis B impfen zu lassen. Zudem sollten Reisende ein wirksamen Insektenschutz auftragen, um sich gegen das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber zu schützen. Sollte der Reisende engeren Kontakt zu Tieren während seines Aufenthalts haben, ist es empfehlenswert sich eine Schutzimpfung gegen Tollwut geben zu lassen. Bei längeren Aufenthalt wird in der Regel ein Gesundheitszeugnis sowie ein negativer HIV-Test verlangt.
Magenverstimmungen und weitere Krankheiten beugt man am besten durch das Abkochen von Leitungswasser vor, da es nicht immer keimfrei ist. Zudem sollte man abgefülltes Wasser trinken und Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich waschen. Zudem wird empfohlen keine Speisen und Getränke zu verzehren, die auf der Straße verkauft werden, da diese häufig nicht hygienisch zubereitet werden.