Das mittelamerikanische Land Guatemala grenzt an Belize, Mexiko, Honduras und El Salvador und hat zwei Küsten, im Osten einen kleinen Zugang zum karibischen Meer und im Südwesten die Pazifikküste. Das heutige Staatsgebiet von Guatemala war früher das Herrschaftsgebiet der Hochkultur der Maya. Im Dschungel Guatemalas sind noch heute die antiken Ruinen der Mayatempel vorzufinden. Der Name Guatemala leitet sich von der Mayasprache Nahuatl ab, was soviel bedeutet wie „Erde der Bäume verrottet“.
Guatemala gilt als Land der Mayas. Noch heute prägt die antike Kultur die Lebensgewohnheiten der Einheimischen. Die bunten selbst gewebten Trachten der Indiofrauen sowie der selbst gemachte Schmuck werden von den Mustern der alten Indiokultur beeinflusst. Auch viele alte Bräuche der Mayas sind noch in der Kultur der Menschen vorzufinden. Die antiken Ruinen und Tempelanlagen der früheren Hochkultur sind bis heute erhalten und sind die Haupttouristenattraktion in Guatemala. Die Kolonialisierung durch die Spanier bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hat nicht nur die offizielle Amtsprache Spanisch als Erbe hinterlassen, sondern auch viele Kolonialbauten und alte Kirchen, die viele Besucher beeindrucken. Es ist also nicht verwunderlich, dass ein Großteil der guatemaltekischen Städte zum Weltkulturerbe zählen.